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Was du brauchst: 20 Minuten, ein Topf, kaum Abwasch. Unsere Lieblingssoße für Pasta, Gnocchi und Aufläufe, plus drei Varianten, die du kennen solltest.
Es gibt Gerichte, die man einmal richtig lernt und dann ein Leben lang kocht. Eine gute Tomatensoße gehört dazu. Sie ist die Basis für Pasta, Lasagne, Gnocchi, Pizza und unzählige Aufläufe. Und das Beste: Mit den richtigen Handgriffen brauchst du dafür nur einen Topf, 20 Minuten und Zutaten, die du wahrscheinlich ohnehin im Vorrat hast.
In diesem Rezept zeigen wir dir unsere Grundsoße, erklären, worauf es beim Köcheln wirklich ankommt, und geben dir drei Varianten mit auf den Weg, mit denen die Soße nie langweilig wird.
2 EL Olivenöl
1 große Zwiebel
2 Knoblauchzehen
2 Dosen stückige Tomaten (à 400 g)
1 EL Tomatenmark
1 TL Zucker
100 ml Sahne (optional, für die cremige Variante)
Salz und frisch gemahlener Pfeffer
1 Handvoll frisches Basilikum
Ein Wort zu den Tomaten: Gute Dosentomaten sind oft aromatischer als frische Tomaten außerhalb der Saison. Sie werden reif geerntet und direkt verarbeitet. Wenn du die Wahl hast, greif zu ganzen geschälten Tomaten und zerdrück sie selbst im Topf. Die Konsistenz wird dadurch rustikaler.

Zwiebel und Knoblauch fein würfeln. Je kleiner die Würfel, desto besser verbinden sie sich später mit der Soße.
Olivenöl in einem Topf bei mittlerer Hitze erwärmen. Zwiebel darin 4 bis 5 Minuten glasig dünsten, dann den Knoblauch dazugeben und eine weitere Minute mitdünsten. Der Knoblauch darf nicht braun werden, sonst wird er bitter.
Tomatenmark einrühren und kurz mitrösten. Dadurch bekommt die Soße eine tiefere, leicht süßliche Note.
Tomaten und Zucker dazugeben, einmal aufkochen und die Hitze reduzieren. Die Soße jetzt 15 Minuten offen köcheln lassen.
Zwischendurch regelmäßig umrühren und dabei den Topfboden abschaben. Tomatensoße setzt schnell an, und angebrannte Stellen verderben den Geschmack.
Für die cremige Variante die Sahne einrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und das Basilikum grob gezupft unterheben.

Unser Tipp: Bevor du den Löffel zur Seite legst, streif ihn einmal ab. Die Soße landet im Topf statt auf dem Herd, und der Löffel ist sofort wieder einsatzbereit.
Viele Soßen schmecken wässrig, weil sie mit Deckel gekocht werden. Ohne Deckel verdampft überschüssige Flüssigkeit, die Aromen konzentrieren sich und die Soße bekommt eine sämige Konsistenz, ganz ohne Mehl oder Stärke. Wenn dir die Soße zu dick wird, gib einfach einen Schuss Nudelwasser dazu. Die Stärke darin sorgt dafür, dass die Soße später besser an der Pasta haftet.
Arrabbiata: Ersetze die Sahne durch 1 bis 2 getrocknete Chilischoten, die du mit dem Knoblauch anröstest. Scharf, schnell und perfekt zu Penne.
Gemüsesoße für Kinder: Reibe eine Karotte und eine halbe Zucchini fein und dünste sie mit der Zwiebel an. Nach dem Köcheln alles pürieren. Das Gemüse ist nicht mehr zu sehen, aber die Soße wird noch cremiger.
Puttanesca: Gib gegen Ende eine Handvoll schwarze Oliven, einen Esslöffel Kapern und zwei gehackte Sardellenfilets dazu. Würzig, salzig und ein Klassiker der italienischen Küche.
Die Soße hält sich im Kühlschrank in einem gut verschlossenen Glas 3 bis 4 Tage. Du kannst sie auch portionsweise einfrieren und hast so jederzeit eine schnelle Mahlzeit parat. Am besten gleich die doppelte Menge kochen: Der Aufwand ist derselbe.
Guten Appetit! Und wenn du das Rezept nachkochst, zeig uns dein Ergebnis auf Instagram.