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Mit diesem Teig gelingen Pfannkuchen süß und herzhaft. Wir zeigen dir, wie du Klumpen vermeidest und warum der Teig ruhen muss.
Pfannkuchen sind das perfekte Gericht für jeden Tag: schnell gemacht, günstig und wandelbar. Ob mit Apfelmus und Zimt am Sonntagmorgen oder herzhaft gefüllt mit Spinat und Käse zum Abendessen, die Basis ist immer dieselbe. Wenn du diesen Grundteig einmal beherrschst, brauchst du nie wieder ein anderes Rezept.
250 g Weizenmehl (Type 405)
500 ml Milch
3 Eier (Größe M)
1 Prise Salz
1 EL Zucker (für die süße Variante)
Butter oder neutrales Öl für die Pfanne
Mehl, Salz und Zucker in einer großen Schüssel mischen.
Die Milch nach und nach dazugießen und dabei kräftig rühren. Gib zuerst nur etwa ein Drittel der Milch dazu und rühre einen dicken, glatten Teig. Erst dann den Rest der Milch einrühren. So entstehen keine Klumpen.
Die Eier dazugeben und alles zu einem glatten, flüssigen Teig verrühren.
Den Teig mindestens 15 Minuten, besser 30 Minuten ruhen lassen.
Während der Ruhezeit quillt das Mehl auf und bindet die Flüssigkeit. Der Teig wird dadurch geschmeidiger, die Pfannkuchen reißen beim Wenden weniger und werden gleichmäßiger. Wer es besonders eilig hat, kann auf die Ruhezeit verzichten, der Unterschied ist aber spürbar.
Eine beschichtete Pfanne oder eine gut eingebrannte Eisenpfanne ist ideal. Erhitze die Pfanne bei mittlerer Hitze und gib nur wenig Fett hinein. Der erste Pfannkuchen ist oft ein Testlauf: Wenn er zu blass bleibt, ist die Pfanne zu kalt; wird er schnell dunkel, ist sie zu heiß.
Eine Kelle Teig in die Mitte der Pfanne geben und die Pfanne schwenken, bis der Boden gleichmäßig bedeckt ist.
Backen, bis die Oberfläche nicht mehr flüssig ist und sich der Rand leicht löst.
Wenden und die zweite Seite etwa eine Minute goldbraun backen.

Unser Tipp: Pfannkuchenteig ist zäh und klebt gern am Löffel. Mit dem Abstreifer holst du den Rest in einem Zug zurück in die Schüssel. Nichts tropft, nichts wird verschwendet.
Süß: Apfelmus und Zimt, frische Beeren mit Joghurt, Nuss-Nougat-Creme mit Banane oder ganz klassisch Zucker und Zitrone.
Herzhaft: Lass den Zucker weg und gib stattdessen frische Kräuter in den Teig. Gefüllt mit Blattspinat, Feta und Tomaten oder mit Schinken und geriebenem Käse werden Pfannkuchen zur vollwertigen Mahlzeit.
Übrige Pfannkuchen lassen sich gut abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und am nächsten Tag kurz in der Pfanne aufwärmen. Auch der Teig hält sich gut verschlossen bis zum nächsten Tag. Vor dem Backen einfach noch einmal kräftig durchrühren.